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23. Juni - 17. September

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Ein hoffnungslos optimistisches Kunstprojekt

Exhibition, Sound, Light, Video, Music, Performance & Installation.

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Mehr Info unter ELYSIUM



Freitag 25. August | 20 Uhr

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photo by Sven Götz

Seba Kaapstad

Urban/Soul/Jazz

Zoe Modiga - voc
Ndumiso Manana - voc
Gee Hye Lee - piano
Sebastian Schuster - Bass
Thomas Wörle - drums

Wir befinden uns heute 33° Süd 56’ 20.94’’ – 18° Ost 28’ 10.271’’. Genau genommen sitzen wir am Straßenrand des ‚Tagore’s Club’ im sonnigen und sehr milden Kapstadt. Am Tisch sitzt eine Gruppe junger Musiker aus Deutschland und Afrika. In diesem Moment wird ein Bandprojekt geboren, wie man es wohl aus einer Kombination von schwäbischer Gründlichkeit und Süd-Afrikanischer Gelassenheit nicht erwartet hätte: Seba Kaapstad.
Im Zentrum des Ensembles stehen die beiden südafrikanischen Sänger Zoe Modiga und Ndumiso Manana, die der Bandleader und Bassist Sebastian Schuster während seines Jazz Studiums in Kapstadt kennengelernt hat. Komplementiert wird die Band durch die Sängerin Franziska Schuster und Gee Hye Lee am Piano sowie Thomas Wörle am Schlagzeug. Ihr musikalischer Stil ist geprägt durch die vielfältigen Kulturen und Stilistiken der Bandmitglieder.
Es ist ein urbaner Mix aus Rhythm ’n’ Blues, Hip-Hop, Soul und Jazz. Gleichzeitig wird allerdings auch für Improvisation viel Raum gelassen.
Bei Seba Kaapstad wirken Musiker gemeinsam, die auf den ersten Blick vielleicht unterschiedlich scheinen, aber die genau gleichen Vorstellungen von Musik und deren Einfluss haben. Dadurch ist ein so besonderes, facettenreiches und wirklich spannendes Projekt entstanden. Es spiegelt die Energie Südafrikas und zeigt, dass Grenzen, jeglicher Art, mit Hilfe von Musik immer überwunden werden können. Ein absoluter Musiktipp, auch für Nicht-Jazzer! kaapstad-music.com | facebook.com/Seba-Kaapstad



Sonntag 27. August Einlass: 15:00 Beginn: 15:30

achim kaufmann

Duo Kaufmann / Dimitriadis

Achim Kaufmann – piano
Yorgos Dimitriadis – drums

Offiziell hört man nicht viel Gutes zwischen Deutsch- und Griechenland. Die Begegnung von Musikern aber verläuft auf anderer Ebene: wenn man Kreativität freigiebig miteinander teilt und austauscht, kommt Überfluss heraus.

Yorgos Dimitriadis stammt aus Thessaloniki, leistet aber, nachdem er zuvor 12 Jahre in der Pariser NowJazz-Szene mitgetrommel hatte, seit 2006 seinen Beitrag zur Leitkultur von Berlin aus, mit dem Fabric Trio, dem Trio SYC, im Berlin Improvisers Orchestra, live @ Sowieso oder @ miss Hecker“ schreibt Rigobert Dittmann von BadAlchemy.de.

Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene.
Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetztzeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind“ sagte Julia Neupert vom SWR, als Kaufmann 2015 den Albert-Mangelsdorff-Preis bekam.
Im vergangen Jahr trafen sich Kaufmann und Dimitriadis in verschiedenen Konstellationen – jetzt sind sie als Duo zu erleben.

Podiumsgespräch – Kultur im Kiez und internationalen Maßstab:

Gregor Gysi – Bundestagsabgeordneter Wahlkreis Treptow-Köpenick
Tobias Richtsteig – Musikjournalist

In Zusammenarbeit mit Jazzkeller69 e.V. und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow-Köpenick.

INFO


Dienstag 29. August | 20 Uhr

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photos by Mario Rodriguez and Wissam Georges Tanios

A Love Electric feat. Milad Khawam

Jazzrock-Trio A LOVE ELECTRIC (MEX) feat. Milad Khawam (SYR)

Todd Clouser - voc, guit
Hernan Hecht - drums
Aaron Cruz - bass
Milad Khawam - trumpet/duduk

Das explosive Jazz-Rock Trio A LOVE ELECTRIC aus Mexico City bringt das musikalische Erbe des „psychedelic rock“, New York City´s „downtown scene“ und des „introspektiven Songs“ in neue Territorien. Seitens Mexico City`s wichtigster Zeitung La Jornada werden sie als die Zukunft des “Creative Rock” bezeichnet und Kritiker einschließlich des Rolling Stone Magazine vergleichen das vielseitige und hochtalentierte Trio mit Berühmtheiten wie Cream, Grateful Dead, Eric Clapton und Tom Waits - mit einer klaren, eigenen Stimme.

A LOVE ELECTRIC besteht aus dem mexikanischen Bassisten Aaron Cruz, dem argentinischen Schlagzeuger und Latin Grammy-Gewinner Hernan Hecht und dem US-amerikanischen Frontmann, Gitarristen und Sänger Todd Clouser, dessen Stimme sich an vorderster Stelle einer heranwachsenden und Genre-neu-definierenden Generation von Künstlern etabliert hat.

A LOVE ELECTRIC, deren Musiker auch mit Größen wie John Medeski, Cyro Baptista (Dire Straits), Flea (Red Hot Chili Peppers), Steven Bernstein, Anton Fier, Billy Martin, Keb Mo, Tim Berne und Ely Guerra auftreten, haben ihre Evolution zur „Creative-Rock-Supergroup“ auf inzwischen fünf Alben dokumentiert.

Milad Khawam moved to Berlin from Syria by the end of 2015.
In the Beginning of 2016 he joined concerts around Germany; Don Giovanni
by W.A. Mozart with an International Orchestra, Die kleine Barock band and Refugees
Welcome Jam feat. Ibrahim Keivo in XJAZZ Festival 2016 , Morgenland Festival Osnabrück
2016 as soloist with the Syrian soprano Dima Orsho and the Morgenland chamber
orchestra.
He toured with the Syrian Expat Philharmonic Orchestra around Europe with which he also played
to open the 2016 open air season of the Berlin Philharmonic Orchestra.

aloveelectric.com | miladkhawam.de



Freitag 8. September | 20:00

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Insomnia Brass Band

Anke Lucks – Posaune
Almut Schlichting – Baritonsaxophon
Hampus Melin – Schlagzeug

Posaune, Baritonsaxophon, Schlagzeug – in dieser ungewöhnlichen Instrumentierung spielen drei Berliner MusikerInnen mit der Idee einer Miniatur-Brass-Band. Durch die tiefen Instrumente entsteht ein voluminöser Klang, durch die kleine Besetzung Klarheit und Offenheit.

Im Frühjahr 2017 erhielt die Band ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. In der intensiven Probenarbeit haben die MusikerInnen einen gemeinsamen Sound und neue Arrangements für das von Lucks und Schlichting komponierte Repertoire entwickelt. Die Stücke der Insomnia Brass Band sind formal einfach und benutzen collagenhafte Versatzstücken verschiedener jazzverwandter Genres. Improvisatorische Überraschungen und Risikofreudigkeit sind dabei für das Spielkonzept der Band essentiell.

Die Inspiration zu den Kompositionen für die Insomnia Brass Band gewinnt Almut Schlichting aus Basslinien und Grooves von Bands wie The Meters und Red Hot Chili Peppers. Anke Lucks formt ihre Stücke parallel zu Texten in der literarischen Tradition des „stream of consciousness“, die durch ihren Rhythmus den Melodieverlauf beeinflussen. Die beiden Musikerinnen kombinieren dabei die Erfahrungen, die sie in den groovenden Bläsersections von Bands wie Le Sorelle Blu, Rotfront und ?Shmaltz! gesammelt haben, mit der offenen Spielhaltung ihres Jazz-Backgrounds.

Mit seinem durchsichtigen und unkonventionellen Schlagzeugspiel fügt Hampus Melin diesen Kompositionen eine neue Dimension hinzu. Der schwedische Schlagzeuger ist aus verschiedenen musikalischen Kontexten bekannt. Er spielt momentan in mehreren Klezmerbands (z.B. Daniel Kahn and The Painted Bird) in Jazzensembles um die Pianistin Fee Stracke und bei Inszenierungen des Gorki Theaters.


Sonntag 10. September 2017 | Einlass: 15:00 Beginn: 15:30

Kellers Sassoon Duo

Julie Sasson – piano
Willi Kellers – drums

Dieses Duo ist eine transzendente Einheit fast meditativer Improvisationen. Lyrische Melodien und perkussive Ausbrüche, die sich mit Schlagzeugrhythmen aus Bartoks oder Strawinskys Welt überlagern, Jazz, Afrika, Wildheit wechseln mit sehr leisen, fast unhörbaren atmosphärischen Sequenzen ab.

Julie Sassoon kommt aus der Klassik, hat eine Ausbildung als Konzertpianistin und ist über den Jazz zur improvisierten Musik gekommen.

Willi Kellers hat, neben unzähligen Größen des Jazz, mit Keith Tippett und Marylin Crispell gespielt, und Julie steht diesen beiden mit ihrer ungeheuren Emotionalität in nichts nach.

In Zusammenarbeit mit Jazzkeller69 e.V. und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow-Köpenick.
INFO


Freitag 15. September 2017 | 17-22 Uhr

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FINALE #1 - Ein hoffnungslos optimistisches Kunstprojekt

Exhibition, Sound, Light, Video, Music, Performance & Installation.

A New Mythology – Albena Baeva
Future Memories – Morgan Lugo
matrix of possibilities: life AD 2120 – Mark Swysen
Konzept Elysium – Dario Zeo, Simon Wyss, Manuel Köchli
Elysium – Andrès Fabiàn Lasagni & Ralf Hentrich
It came from outer space – Poul Weile
Eisenhaltige Diamanten – Coral Penelope Lambert
Schöneweideskop – Şenol Kazak
elysischeDialektik- -HaftanstaltRummelsburg – Juliane Duda
the big sleep – Richard Rabensaat
Konzert – OHM

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Samstag 16. September 2017 | 15-22 Uhr

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FINALE #2 - Ein hoffnungslos optimistisches Kunstprojekt

Exhibition, Sound, Light, Video, Music, Performance & Installation.

Golden Lemons Battery Bar – Ronald Koch
Unterwasserpoesie – Joy Lohmann, Alfredo Sciuto
Eisenguss Team Elysium – A. Glaser, L. Glaser, Glidden,
Lugo, Lambert, Munz, Roewer, Wozniak
Die Sonntags Big Band Reunion - 17 Uhr
Paul Schwingenschlögls Counterblast – 20 Uhr

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Samstag 16. September 2017 | 19 Uhr

Paul Schwingenschlögl & Baba Dango

Paul Schwingenschlögls Counterblast ~ Finissage ELYSIUM-Projekt

Armando Carillo, Paul Schwingenschlögl – trumpet, flügelhorn
Jan von Klewitz – alto sax
Helmut Forsthoff – tenorsax
Rainer Bachmann – guitar
Antonis Anissegos – wurlitzer
„Kubi“ Kubach – bass
Zam Johnson – drums
Arsène Cimbar – percussion
Baba Dango – vocals


Die „Insel der Seligen“ wurde schon vor 38 Jahren abgerissen. Damals musste das Kino „Elysium“ gleich neben der Hasselwerder Villa (heute die Heimat des internationalen Zentrums für Kunst NoVilla) Platz machen für die Lagerung von Industriemüll.
Doch als Idee ist das „Elysium“ unzerstörbar: in der griechischen Mythologie heißt so das Ziel … an das Helden entrückt werden, die Außerordentliches geleistet haben.
Ein Paradies und Jenseits – und eine Zukunftsvision zugleich.


In diesem Sommer: von Juni bis September ist das „Elysium“ wieder zurück in Oberschöneweide: in und rund um die No-Villa wird in einem hoffnungslos optimistischen Kunstprojekt an der Zukunft gearbeitet.
Klar ist dabei nur: ein künftiges, am Gemeinwohl orientiertes Elysium kann nicht auf der Ausbeutung von Flora, Fauna und anderen Menschengruppen aufbauen. Es arbeitet mit bereits vorhandenen Materialien, Gezeiten, Elementen, ist beweglich, steuerbar und anpassungsfähig – eher ein Segelboot mit Mannschaft als eine statische „Insel der Seligen“.

Zur Finissage des ELYSIUM-Projekts steigt im NoVilla JazzCafé ein besonders Konzert mit dem Ensemble COUNTERBLAST, das der Wiener/Berliner Komponist Paul Schwingenschlögl schon Anfang des Jahrtausends erstmals zusammenstellte.
Die Richtung dieses „Gegenschlags“ ist klar: gegen die Verengung der Blickwinkel, gegen Grenzen im Denken und gegen die Grenzen, die schon real geworden sind.
Für die Vielfalt der Dimensionen, für Improvisationslust und Engagement und kunstvoll arrangierte Präsizion.
Für das Zusammenleben in Europa und Afrika, Amerika, Asien und Australien.
Für das Elysium in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

In Zusammenarbeit mit Jazzkeller69 e.V. und Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Kulturamts Treptow-Köpenick.
INFO


Sonntag 17. September 2017 | 15-17 Uhr

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FINALE #3 - Ein hoffnungslos optimistisches Kunstprojekt

Exhibition, Sound, Light, Video, Music, Performance & Installation.

NACHHALLA:
Lesung von Robert Berg
Performance ( 2. Aufführung der
Mottenmusik von Gerhard Haug ) – Brianne Curran

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